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Ich weiß noch, als kurz nach dem Elften September mein spiritueller Wecker losging und mich aus dem Schlaf meines „aufgeklärten“ Weltbilds riß, auf das ich damals noch stolz war, da beschloss ich nach einer anfänglichen Sichtung der Tatbestände, dass ich diesen Zirkus nun nicht mehr länger untätig mitmachen und stattdessen in den publizistischen Untergrund wechseln würde, um auch andere darüber aufzuklären, was hier eigentlich abgeht. Damals, also etwa im Februar 2002, und als frischgebackener Verleger von „Die Tranceformation Amerikas„, hatte ich noch mächtig Bammel, dass vielleicht bald der Geheimdienst oder sonstwas vor meiner Tür stehen würden um mich zu verhaften. (Heute halte ich das für eher unwahrscheinlich; diese Leute haben wahrscheinlich noch ganz andere Sorgen.) Jedenfalls überlegte ich mir damals ernsthaft, welches Image ich mir geben sollte, um im schlimmsten Fall als naiver Knallkopf durchzugehen, ansonsten aber unbeschadet davon zu kommen. In dieser Zeit sagte ich irgendwann zu meiner Mutter, die ängstlich meine publizistischen Ambitionen verfolgte: „Weißt du, Mutti, vielleicht mache ich einfach einen auf UFOloge. Dann glaubt alle Welt, dass ich einen an der Waffel habe, und vielleicht kann ich auf diese Art letztlich tun & lassen, was ich will.“

So naiv war ich damals noch. Ich hatte noch nicht erkannt, dass das Thema UFOs wirklich eine absolut zentrale Stellung spielt, wenn man ergründen will, in was für einem Film wir uns eigentlich befinden. Doch dann las ich weiter und weiter … immer gerade aus, und von einem Thema zum nächsten. Das hörte eine zeitlang gar nicht mehr auf, und ich verbrachte bestimmt zwei der letzten Jahre nur mit Lesen. Heute glaube ich, im Wesentlichen das Material gesichtet zu haben, das auf dem Buchmarkt und im Internet erhältlich ist, zusammen mit ein paar „Insider“-Infos, die man halt so bekommt, wenn man anfängt, sich professionell in diesem Bereich zu betätigen.

Deshalb wollte ich Ihnen an dieser Stelle mal einen gerafften Überblick geben. Die Zeit scheint ja, wie Sie vielleicht bemerkt haben, immer schneller zu verfliegen, und die Woge der verfügbaren Informationen wird immer höher. Und falls Sie nicht auch das Glück haben, mal schnell zwei Jahre lang nur lesen zu können und dabei mühsam gute Information von Bullshit zu trennen, könnte Ihnen die folgende Zusammenstellung vielleicht nützlich sein. Ich habe – das will ich noch vorausschicken – keine feste Überzeugung mehr in Bezug darauf, wie genau die Dinge funktionieren. Aber ich denke, ein paar Pfeiler einer neuen Weltsicht zeichnen sich dennoch ab und können auch nicht so schnell als Fake entlarvt werden. Als da wären:

  • „UFOs sind real, und die Regierung weiß längst darüber Bescheid“.
    Ich glaube, das kann man behaupten, ohne sich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen. Wer hier aufschreit, ist schlicht und einfach unterinformiert. Derzeit berühmtester Vertreter dieses Standpunkts ist Dr. Steven Greer mit seinem Disclosure Project und wer sich hier einliest, findet schnell sehr schwer zu widerlegende Argumente. Wie Sie vielleicht wissen, haben wir sein Buch „Verborgene Wahrheit, verbotenes Wissen“ gerade im Mosquito Verlag herausgebracht. Als Verleger freue ich mich natürlich über das große Interesse an Dr. Greers Standpunkt, aber als denkender Mensch möchte ich mir gerne auch noch ein paar andere gedankliche Bahnen offen halten. Dr. Greer scheint vollkommen von der Friedfertigkeit des UFO-Phänomens überzeugt, und ich wünsche mir sehr, dass er recht hat. Dennoch scheint es mir wichtig, auch auf andere Standpunkte hinzuweisen, die dem seinen dabei gar nicht unbedingt widersprechen müssen; aber sie scheinen mir zur Abrundung des Bilds unbedingt vonnöten.
  • „UFOs sind zumindest zum Teil irdischen Ursprungs und basieren auf geheimer, aber letztlich nachvollziehbarer Technologie.“
    Diesen Standpunkt vertreten eine Reihe hochinteressanter Autoren, und was sie zu berichten haben, führt in nicht minder tiefe Wasser. Zu allererst wäre hier sicher Nick Cook zu nennen, ein englischer Wissenschafts-Journalist, der mit seinem Buch „Die Jagd nach Zeropoint“ eine gleichzeitig vorsichtige, wie auch hochbrisante Annäherung an das Thema wagte. Ein Wagnis ist diese Arbeit nicht zuletzt deshalb, weil sie nahelegt, dass die wissenschaftlichen Wurzeln für eine mögliche UFO-Technologie im Dritten Reich liegen, insbesondere in einem geheimnisumwobenen Projekt namens Die Glocke. Das will in Deutschland natürlich keiner hören, und man kommt auch schnell in den Ruf, ein Fan von Nazi-Ideologien zu sein, wenn man hier allzu tief einsteigt.Aber es gibt noch weitere Autoren, deren Bücher ich für Meilensteine in Bezug auf dieses Thema halte: Insbesondere zwei Namen würde ich Ihnen sehr ans Herz legen, wenn es um die geheime Technologie des Deutschen Reichs geht, deren Weiterentwicklungen vielleicht in unserer Zeit bedeutsamer sind, als sich die meisten Menschen klar machen. Der eine dieser Autoren heißt Igor Witkowski, und wenn Sie diesen Namen bisher noch nicht gehört haben, dann liegt das vor allem daran, dass seine 35(!) Bücher bisher fast ausschließlich in polnischer Sprache erschienen sind – bis auf seinen Bestseller, „The Truth about the German Wunderwaffe“, der auch in Englisch verfügbar, aber leider sehr teuer ist. Aber wenn Sie mehr über diese Büchse der Pandora erfahren wollen, die Nick Cook für uns geöffnet hat, bzw. weitere Bestätigung dafür suchen, dann ist dieses Buch allemal seinen Preis wert. Das bringt mich zum zweiten Autor, den ich Ihnen an dieser Stelle dringend empfehlen möchte, und auch seinen Namen werden Sie vielleicht bisher noch nicht gehört haben: Joseph Farrell. Ich erwähne sein Werk an dieser Stelle nicht nur, weil er eine dreiteilige Buchserie über das Thema UFO-Technologie im Dritten Reich geschrieben hat (Lesetipp: „SS-Brotherhood of the Bell“, sondern weil ein anderer Teil seines Werk gleichzeitig einen weiteren Aspekt des UFO-Themas öffnet, den viele Leute übersehen:
  • Das UFO/Alien-Thema kann nur im Zusammenhang mit der PaläoSeti-Forschung und mit gleichzeitigem Blick auf modernste Skalarwellen-Physik wirklich verstanden werden.
    Wenn Sie auch Farrells andere Trilogie „The Gizah Death Star“ lesen, werden Sie sehen, dass es starke Hinweise darauf gibt, dass es sich hier um eine Physik handelt, die einerseits schon im Paläolithikum existiert haben muss. Dies steht natürlich komplett in Widerspruch mit der offiziellen Archäologie, bringt uns aber sehr nahe an das, was Erich v. Däniken schon immer behauptet hat. Nur, dass bei Farrell auf einmal verständlich wird, wie die Umrisse einer solchen Physik ausgesehen haben könnten. Andererseits werden Sie durch das Studium dieser Bücher einen Link zu hochaktueller Skalarwellenforschung erhalten, wie sie etwa Tom Bearden betreibt oder hierzulande Prof. Meyl. Ich sagte ja bereits anfangs: Das UFO-Thema liegt als zentrale Verbindung zwischen vielen anderen, oftmals ganz disparaten Themenbereichen. Das macht es so interessant und vielschichtig. Und man muss diese vielen Aspekte zumindest ansatzweise kennen, um das Phänomen auch nur annähernd einordnen zu können.
  • „Aliens“ sind lediglich ein neuer Name für eine uralte Form von Wesenheiten, die die Menschheit schon immer begleiten. Sie haben unsere Entwicklung möglicherweise massgeblich beeinflusst und tun es noch immer.
    Immer, wenn ich dachte, dass mein Verständnis des Phänomens sowie mein Grad der Beunruhigung ihren Höchststand erreicht hätten, kam ein weiterer Aspekt hinzu. Falls Sie bereit sind, mir auch hier noch zu folgen, möchte ich Ihnen dringend ans Herz legen, sich „Supernatural“, das neue Buch von Graham Hancock anzusehen. Ich möchte es Ihnen stellvertretend für zwei weitere Bücher empfehlen, die vielleicht nicht weniger wichtig sind, aber in gewisser Weise auch von Graham Hancock behandelt werden. Früher oder später braucht man sie aber dennoch im Original: „Passport to the Cosmos“ von Prof. John Mack und DMT von Rick Strassman. Meine Besprechungen für „Supernatural“ und „DMT“ finden Sie im Nexus Magazin 9/2007. Sie werden merken, wie schockiert ich nach der Lektüre dieser Bücher war, wenn Sie meine Besprechungen lesen. Doch es wird noch verstörender:
  • Vielleicht sind wir selbst die Aliens.
    Was wie ein Witz oder wie eine Verharmlosung klingt, hat auf den zweiten Blick vielleicht die größte Tragweite von allem: Möglicherweise ist mit der Fähigkeit, durch den interstellaren Raum zu reisen, auch die Fähigkeit verbunden, die Zeit zu manipulieren. Erste Hinweise darauf ergeben sich schon aus den Büchern von Nick Cook und Igor Witkowski. Doch was hier lediglich gezielte Vermutungen auf wissenschaftlicher Basis sind, bekommt in den gesammelten Zeugenaussagen des Projects „Camelot“ eine verstörende Tiefenschärfe. Was man auf dieser, relativ neuen, Website zu sehen bekommt, ist eigentlich das tiefgründigste Material, das ich derzeit kenne. Man kann sich den dort aufgeworfenen Themen eigentlich nur schrittweise annähern, schon allein aus Gründen des Umfangs. Eng verbunden damit, und letztlich auch Fokus der gesamten Website, ist das Thema 2012, das ich hier aber wirklich nicht mehr ansprechen will. Es verdient einen ganz eigenen Beitrag.Zum Abschluss möchte ich noch auf das verfügbare Bild- bzw. Videomaterial zu sprechen kommen. Doch seien Sie vorsichtig:
  • Bilder oder Videos zum UFO/Alien-Phänomen sind oftmals Fälschungen.
    Gerade, wenn es sich um Material handelt, das die typischen „fliegenden Untertassen“ zeigt, (jüngstes Beispiel: das „Haiti“-UFO), muss man sehr, sehr vorsichtig sein. Allerdings scheint es gerade in den letzten Jahren eine dramatische Zunahme von Sichtungen zu geben, vor allem in Südamerika. Und wenn Sie sich hier einen Überblick verschaffen wollen, gibt es meines Wissens nach keinen Besseren als den mexikanischen Journalisten Jaime Maussan, der in seinen jährlichen Zusammenstellungen regelmäßig die besten Videos zeigt, die ihm zugeführt wurden. Diese Präsentationen sind dann meist sehr schön und berührend, und ich denke, dies ist ein guter Ausklang für meine kleine Sammlung sehr bemerkenswerter Materialien.