Krebs


Aus mehreren Teilen der Welt erreichten mich in den letzten Tagen immer wieder ähnlich lautende Mails: „Hast du schon gesehen? Hier hat einer eine Methode erfunden, mit der man alle möglichen Krankheiten innerhalb kürzester Zeit kurieren kann – mit Null Nebenwirkungen, und dafür mit einer gigantischen Erfolgsquote!“Ja, das hatte ich auch gelesen, und gleich danach habe ich das komplette Buch in einer Nacht verschlungen. Bei Malaria liegt die Erfolgsquote übrigens angeblich bei fast 100 Prozent. Und noch besser: Das Mittel kann jeder selbst herstellen, und es ist saubillig. Noch bevor ich fertig gelesen hatte, stand ich schon in Kontakt mit dem Autor.Man stelle sich das einmal vor: 55 Millionen Menschen in Afrika haben Malaria. Wer diese Krankheit mal hat, wird sie kaum mehr los. Es gibt nichts, was dagegen wirklich hilft. Dito bei Aids natürlich. Die Leute in Afrika sterben an diesen Krankheiten wie die Fliegen. Aber wir reden nicht nur über Afrika: Gestorben wird auch in Indien, in Südamerika, und natürlich auch in der westlichen Welt. Und wir reden nicht nur über Malaria und AIDS. Das Mittel hilft anscheinend auch bei Herpes, Hepatitis, Tuberkulose und einem Dutzend anderer Krankheiten.

Kann das wahr sein?

Jim Humble, der Erfinder des Mittels, hat eigenen Angaben zufolge bisher 75.000 Menschen mit seinem Mittel behandelt, und in seinem kostenlosen Ebook präsentiert er genug Dokumente (meist von Ärzten in Afrika), die seine Behauptungen sehr, sehr glaubhaft aussehen lassen. Zudem hat mir gerade eine Pharmazeutin bestätigt, dass Jims Rezeptur, die er „MMS“ nennt (oder auch „Miracle Mineral Supplement“) aus pharmakologischer Sicht sofort einleuchtet. Jims erklärtes Ziel besteht nun darin, ganz Afrika zu heilen.

Wird die Pharmaindustrie das Mittel nicht sofort unterdrücken?

Zu spät. Jim hat allein in den letzten Wochen über 10.000 Exemplare seines Buchs verkauft. Jeder Leser bekommt darin haarklein erklärt, wie er MMS zuhause in der Küche selbst herstellen kann. Wir leben im Zeitaltes des Internet; die Katze ist ‘raus aus dem Sack. Mit dem Erlös seiner Bücher wird Jim das Afrika-Projekt vorantreiben.

Deutsche Informationen

Das Buch liegt nun auf Deutsch unter dem Titel „MMS: Der Durchbruch“ vor und kann unter dem o.g. Ebook-Link geordert werden. Jim arbeitet an einer lizensierten Version des MMS, um zu gewährleisten, dass durch den Verkauf sein Afrikaprojekt finanziert werden kann; eine deutsche Website ist in Planung. Auch ein deutschsprachiges Forum rund ums MMS ist bereits Online, diskutiert heiß um dessen Anwendungsbereiche und nennt Bestelladressen.

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Eine sehr interessante Website zum Thema Ernährung und Krebs möchte ich Ihnen hier allen ans Herz legen, die Heilung suchen oder gar nicht erst krank werden wollen. NEXUS-Leser werden sich vielleicht an den Artikel von Brian Peskin über die Bedeutung essentieller Fettsäuren und Sauerstoffanreichung erinnern, den wir in Heft 10 abgedruckt hatten. Auch in dieser Website wird der Forschung des deutschen Biochemiker und Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg große Bedeutung beigemessen, doch es wird auch sehr aktuelles, neues Material vorgestellt: Der Krebsforscher Dr. Johannes Coy stieß bei seiner Forschung nach den Grundlagen für den Warburg-Effekt auf das TKTL1-Gen, das bei der Energiezufuhr der Krebszellen eine entscheidende Rolle spielt. Die TKTL1-Ernährungstherapie nutzt dieses Wissen aus, um die Krebszellen von der Energieversorgung abzukoppeln.