Aus mehreren Teilen der Welt erreichten mich in den letzten Tagen immer wieder ähnlich lautende Mails: „Hast du schon gesehen? Hier hat einer eine Methode erfunden, mit der man alle möglichen Krankheiten innerhalb kürzester Zeit kurieren kann – mit Null Nebenwirkungen, und dafür mit einer gigantischen Erfolgsquote!“Ja, das hatte ich auch gelesen, und gleich danach habe ich das komplette Buch in einer Nacht verschlungen. Bei Malaria liegt die Erfolgsquote übrigens angeblich bei fast 100 Prozent. Und noch besser: Das Mittel kann jeder selbst herstellen, und es ist saubillig. Noch bevor ich fertig gelesen hatte, stand ich schon in Kontakt mit dem Autor.Man stelle sich das einmal vor: 55 Millionen Menschen in Afrika haben Malaria. Wer diese Krankheit mal hat, wird sie kaum mehr los. Es gibt nichts, was dagegen wirklich hilft. Dito bei Aids natürlich. Die Leute in Afrika sterben an diesen Krankheiten wie die Fliegen. Aber wir reden nicht nur über Afrika: Gestorben wird auch in Indien, in Südamerika, und natürlich auch in der westlichen Welt. Und wir reden nicht nur über Malaria und AIDS. Das Mittel hilft anscheinend auch bei Herpes, Hepatitis, Tuberkulose und einem Dutzend anderer Krankheiten.

Kann das wahr sein?

Jim Humble, der Erfinder des Mittels, hat eigenen Angaben zufolge bisher 75.000 Menschen mit seinem Mittel behandelt, und in seinem kostenlosen Ebook präsentiert er genug Dokumente (meist von Ärzten in Afrika), die seine Behauptungen sehr, sehr glaubhaft aussehen lassen. Zudem hat mir gerade eine Pharmazeutin bestätigt, dass Jims Rezeptur, die er „MMS“ nennt (oder auch „Miracle Mineral Supplement“) aus pharmakologischer Sicht sofort einleuchtet. Jims erklärtes Ziel besteht nun darin, ganz Afrika zu heilen.

Wird die Pharmaindustrie das Mittel nicht sofort unterdrücken?

Zu spät. Jim hat allein in den letzten Wochen über 10.000 Exemplare seines Buchs verkauft. Jeder Leser bekommt darin haarklein erklärt, wie er MMS zuhause in der Küche selbst herstellen kann. Wir leben im Zeitaltes des Internet; die Katze ist ‘raus aus dem Sack. Mit dem Erlös seiner Bücher wird Jim das Afrika-Projekt vorantreiben.

Deutsche Informationen

Das Buch liegt nun auf Deutsch unter dem Titel „MMS: Der Durchbruch“ vor und kann unter dem o.g. Ebook-Link geordert werden. Jim arbeitet an einer lizensierten Version des MMS, um zu gewährleisten, dass durch den Verkauf sein Afrikaprojekt finanziert werden kann; eine deutsche Website ist in Planung. Auch ein deutschsprachiges Forum rund ums MMS ist bereits Online, diskutiert heiß um dessen Anwendungsbereiche und nennt Bestelladressen.

So, und jetzt möchte ich aber keine Beschwerden mehr hören, dass wir hier immer nur so düstere Themen aufkochen. Eigentlich haben wir uns doch alle lieb!

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Nachdem Arcor vor einer Woche – unter lautstarkem Kundenprotest (siehe meinen eigenen Beitrag) – verschiedene Websiten gesperrt hatte, haben die Konsumenten jetzt anscheinend erfolgreich mit den Füssen abgestimmt: Die Firma hebt die Sperrung wieder auf. Wir sollten uns ein wenig Zeit nehmen, diese Entwicklung nachhaltig und lächelnd zur Kenntnis zu nehmen.

So ist das also, wenn genügend Konsumenten sich zusammenschliessen. Gerade hatte mich noch eine Mitarbeiterin von Arcor darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Firma gar nicht anders könnte, denn der bereitgestellte Inhalt der gesperrten Betreiber verstoße gegen irgendwelche Paragraphen. Jetzt, wo sie tüchtig Geld verloren haben, sind diese gesetzlichen Vorschriften anscheinend doch nicht mehr so relevant, hi hi.

ÜBUNG ZWEI

Ok, Leute. Die erste Übung war einfach: Es ging ja nur um Porno, und da ist es natürlich leicht, sich dafür zu begeistern, gestehen wir’s uns ruhig mal ein. Als besonderes Ruhmesblatt braucht sich unser Kollektivbewusstsein diese Leistung natürlich noch nicht anrechnen. Aber wie hieß es schon immer? Porno paves the way on the Internet. Zu deutsch: Porno – wir machen den Weg frei!

Und jetzt, wo wir das hier durchgezogen haben, kommen durchaus noch andere Ziele in Sicht. Wie wär’s, wenn wir beim nächsten Mal ein noch besser gewähltes Anliegen ins Auge fassen? Es gäbe da einige Themen, die unser Engagement bestimmt viel mehr verdient hätten. Und nicht nur das. Auch wir hätten es verdient, unsere kollektive Intelligenz langsam erwachen zu lassen. Was könnten wir wohl noch alles erreichen, wenn wir so einig und entschlossen mit Konsumveränderung drohen, wie im Fall Arcor geschafft haben?

Wie wär’s etwa mit Tierversuchsfreier Kosmetik? Oder mit Nur-noch-Biolebensmittel-Kaufen?

Ich hoffe, Arcor war noch gar nichts. Und ich glaube, die Bloggerszene ist gerade erst dabei, ihre wahre Macht zu entdecken.

Wer das hier liest und noch kein Blog hat: Holt Euch einen kostenlosen Account, z.B. hier bei WordPress.com, und in fünf Minuten seid Ihr online.

Der Bundesgesunheitsminister: Rauchen lässt die Haut vorzeitig altern.

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SPIEGEL und Political-Correctness-Ayatolla Hendryk Broder haben es uns ja gerade erst wieder bestätigt: Die Zweifel an der offiziellen Darstellung von 9/11 sind absolut unberechtigt. Puhh, na dann ist ja alles in Ordnung. Und wir hätten fast schon gedacht …

Aber wie Broder uns scharfsinnig beweist: Es wäre ja NIIIEEE möglich, dass ein paar Leute ein solch großes Ding durchziehen, ohne dass einer davon plaudert.

Noch dazu: SEHEN SIE SICH EINFACH DIE GESICHTER DIESER EHRENWERTEN MENSCHEN AN.

WÜRDEN SOLCHE LEUTE LÜGEN? (Bitte klicken für weitere „Honoratioren“)

Man muss schon sehr, sehr weit abseits der natürlichen Intuition leben, um hier auf falsche Gedanken zu kommen, nicht wahr, Herr Broder?

Kann man von einem öffentlichen Sender eine gewissenhafte Dokumentation zu einem sensiblen Thema wie 9/11 erwarten? Da muss wohl vorher die Welt untergehen. Jüngstes Beispiel: Die breit angekündigte 9/11-“Dokumentation“ im ZDF. Das einzige, was man aus diesem Beitrag lernen konnte, war die Arbeitsweise der Spindoctors, um Schadensbegrenzung zu üben:

  1. Wenn man es schon nicht ganz leugnen kann (weil Millionen von Menschen weltweit inzwischen über den Betrug Bescheid wissen und dagegen protestieren), dann macht man halt in Gottesnamen einen Beitrag darüber. Der muss aber kurz sein, denn nur dann kann man garantieren, dass die nötige Detailtiefe (ca. 3 mm) gewahrt bleibt.
  2. Man fährt ein paar der wichtigen Gallionsfiguren der Alternative-Truth-Bewegung auf, um zu zeigen, dass man um „Objektivität“ bemüht ist. So kann keiner sagen, der Beitrag sei einseitig gewesen. („Sind doch alle zu Wort gekommen! Selbst Alex Jones und Alexander von Bülow waren doch dabei.“)
  3. Ganz wichtiger Punkt dabei: Diese Leute dürfen ja nicht zu viel Redezeit bekommen. Aber das ist kein Problem, denn dafür gibt es ja schließlich das Studio, wo man nachträglich ihre Beiträge von allen wirklich signifikanten Aussagen befreien kann. (Einfach markieren und „Delete“ drücken.)
  4. Dann sucht man sich ein paar der schwächsten Argumente, zu denen man gerade noch ein paar entkräftende oder zumindest Verwirrung stiftende Pseudo-Argumente ausgraben kann, um dem nichts-ahnenden Normalverbraucher zu signalisieren, man habe sich „tiefgreifend“ mit der Sache beschäftigt. Die anderen Argumente (ungefähr 911 an der Zahl), zu denen selbst dem Spindoctor nichts einfällt, läßt man halt weg – schließlich hat man ja nur begrenzte Sendezeit.
  5. Das Ganze kündigt man dann groß an, strahlt es zur Primetime aus, und bevor jemand „ja, aber“ sagen kann, ist der Beitrag auch schon wieder fertig. „So, liebe Zuschauer. Und jetzt zu unserem nächsten Thema…“
  6. FERTIG. Das Thema ist für die nächsten Jahre abgehandelt. („9/11? Hatten wir schon. Ist ausgelutscht.“) Sage keiner, man hätte nicht auch die Gegenseite gehört. Und jetzt bitte keine dummen Fragen mehr. Es folgt die Werbung.

Ich könnte hier zu jedem Punkt ins Detail gehen, aber wozu? Wenn Sie sich wirklich über den Elften September informieren wollen, gehen Sie ins Internet oder kaufen Sie sich eines der vielen guten Bücher darüber. Die Informationen sind alle da. Nur Ihr Gehirn, das müssen Sie selbst noch mitbringen.
Öffentliches Fernsehen: Pseudo-Berichterstattung für Einfaltspinsel mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne. Es gibt nur eine Lösung dagegen:

Ausschalten.

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P.S.: Einen Tag später, nach Erscheinen des Kommentars auf SPIEGEL Online von Henryk Broder möchte ich noch hinzufügen:

Herr Broder, verzeihen Sie die offenen Worte, aber Sie sind ein arroganter Dummschwätzer. Sie schreiben beispielsweise:

„Im Falle von 9/11 müsste am Anfang aller Verschwörungsüberlegungen die Frage stehen: Sind die Bekennervideos von Bin Laden und seinen Kumpanen ebenfalls von Bush in Auftrag gegeben worden?“

Bitte sehen Sie sich die verschiedenen Versionen von „Bin-Ladens Gesicht“ an, die zu verschiedenen Zeiten von der US-Regierung veröffentlicht wurden. Die späteren Aufnahmen zeigen nicht denselben Mann. Um das zu erkennen, braucht man nicht mal eine biometrische Analyse; den meisten, die sich wirklich um diese Dinge kümmern, reicht schon, beim SPIEGEL nicht auf der Gehaltsliste zu stehen, um ernste Zweifel an der Authentizität dieser „Bekennervideos“ zu bekommen. Es gibt hierüber -zig scharfsinnige Analysen im Internet. Erwarten Sie bitte nicht, dass ich die jetzt alle ausgrabe. Machen Sie gefälligst Ihre Hausaufgaben selbst.

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Zweitens: „Wie schafft es eine Regierung, die nicht einmal einen kleinen Korruptionsskandal unter den Teppich kehren kann, 3000 eigene Bürger zu opfern, ohne dass auch nur einer der an der Verschwörung Beteiligten sein Schweigen bricht?“

Dieses Argument ist genauso alt wie falsch. Lesen Sie Michael Ruppert, oder auch David Icke, die erklären Ihnen, wie das geht. Das Illuminatensystem aller Länder ist aufgebaut wie eine Pyramide: Unten in den einzelnen Kompartments gibt es kein „Need to know“ für das, was man an der Spitze weiß. So erreicht man, dass nur ganz, ganz wenige Leute den Überblick haben. (Sie, Herr Broder, gehören offensichtlich nicht dazu.) Hat man diese wenigen Leute in jenen Schlüsselpositionen unter Kontrolle, dann ist der Rest ein Kinderspiel. Die „weiter unten“ in der Pyramide wissen ohnehin nicht Bescheid. Was sollen die schon petzen?

„Die öffentliche Dummheit, der man kein Urteil in den elementarsten Dingen zutrauen kann, glaubt nicht nur daran, dass 9/11 von Bush und der Rüstungslobby inszeniert wurde, sie glaubt auch, dass die Mondlandung gefaket war, dass Lady Di ermordet wurde, dass Elvis noch lebt und dass die Titanic von Kapitän Nemo versenkt wurde.“

Ja, so kennen wir Sie, Herr Broder. Immer schön die Klappe aufreissen, und dabei Ihre eigene Ignoranz mit Häme und Arroganz überdecken: Sachargumente, die über eine minimale Detailtiefe hinausgehen, sind dabei selten Ihre Sache gewesen. Elvis und Kapitän Nemo, wa? Au, da haben Sie uns Verschwörungstheoretiker jetzt aber getroffen! Auf solche feinsinningen Argumente waren wir Dödel nun wirklich nicht vorbereitet. Und dieser subtile Witz auch noch. Das tut weh…

Sie sind ein Schaumschläger, das ist alles.

Unsereins muss hier jahrelang jedes verfügbare Buch lesen, um sich eine Meinung zu bilden und wagt noch immer kein abschliessendes Urteil. Sie haben das anscheinend nicht nötig – wozu auch?

UND FÜR SO EINEN SCHEISS ZAHLT DER SPIEGEL AUCH NOCH GELD?!

Beeindruckend sind sie ja schon, diese Bilder der fliegenden Ventilatoren, die angeblich aus nachgebauter Alien-Technologie stammen sollen. Fast ZU gut, möchte ich meinen. Auch das Handbuch, das von jener Person, die sich „Isaac“ nennt, veröffentlicht wurde, ist schon SEHR schön layoutet, und Isaacs schriftliche Einlassungen dazu sind so gut formuliert, als sei er lange darüber gesessen. Rieche nur ich hier eine Ratte?

Nein, auch andere gehen inzwischen auf vorsichtige Distanz. Zum Beispiel die Verfasser jenes Videos hier:

Doch wenn es ein Hoax ist, dann ist auch klar: Billig war das nicht. Allein diese Schrift zu entwickeln muss ein kleines Vermögen gekostet haben! Wer macht so etwas, und mit welchem Zweck? Ein Privatmann leistet sich so etwas nicht, selbst wenn er über die Tonnen Zeit verfügen würde, die das nebenbei auch noch kostet. Also eine Aktion „von höherer Stelle“? Möglich. Warum aber? Nun, dazu fällt mir ein Name ein: Das Tavistock Institute. Diese berüchtigte Organisation ist seit Jahrzehnten damit beschäftigt, wissenschaftliche Methoden zur psychologischen Kriegsführung auszuarbeiten. Die braucht man, um Gesellschaften von innen heraus zu verändern, um nationale Machtstrukturen zu unterspülen, um Trends zu lancieren, die das Konsumverhalten ganzer Bevölkerungsschichten lenken.

Bestimmte Wachstumsgruppen der Population, wie beispielsweise diejenigen, die alternative News lesen, so wie SIE hier, sind jedoch mit herkömmlicher Propaganda immer schwerer zu erreichen. Werbung prallt an ihnen ab. Fernsehen schalten die kaum ein. Glauben tun die auch nichts … außer vielleicht Verschwörungstheorien und UFO-Nachrichten – da fahren sie voll drauf ab. Und sie sind extrem vernetzt. Wäre es nicht sehr interessant, ein Werkzeug zu entwickeln, auch solche Kreise demographisch untersuchen zu können, etwa indem man misst, wie sich derartige Gerüchte verbreiten? Naa? Dafür wäre bestimmt Geld locker zu machen. Wie wäre es, wenn wir eine Art „seismischer Schocktestung“ veranstalten würden, um dann von entfernter Warte aus die Verbreitungswellen zu studieren? Hätte man erstmal ein Werkzeug/eine Sprache/einen Verbreitungskanal entwickelt, worüber man ihnen erfolgreich einen Köder füttern könnte … schließlich handelt es sich um eine höchst einflussreiche Zielgruppe: Blogger, Journalisten, Underground-Propagandisten. Wenn man die alle gezielt in die Irre führen könnte! Und selbst, wenn es nicht so gut klappen sollte, wie gedacht: Man könnte studieren, woran es gelegen hat, dass sie den Köder nicht geschluckt haben, ihn das nächste Mal noch ein wenig subtiler servieren, noch mehr „korrobiererende Evidenz“ zusammenbauen, ein paar „unabhängige“ Zeugen aus anderen Teilen der Welt ins Feld schicken, die das Gleiche gesehen haben. … Mannomann, muss das Spaß machen!

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Internet-Provider Arcor hat also verschiedene kostenlose Porno-Websites wie Youporn gesperrt – mit durchsichtigen Motiven, weil sie nämlich von der deutschen Porno-Industrie, die ihre Filme lieber gegen viel Geld verkauft, unter Druck gesetzt wurden. Nun, über Porno mag man geteilter Meinung sein, aber unterm Strich läuft es auf etwas hinaus, wo bei mir der Spaß eindeutig aufhört: Zensur.

Liebe Arcors, behaltet von mir aus Eure deutschen Porno-Großkunden. Auf mich werdet Ihr jedenfalls ab sofort verzichten müssen. Denn wer erstmal das Eine zensiert, der zensiert auch bald das Andere. Vielleicht solltet Ihr Euer Geschäftsfeld lieber nach China verlagern. Da gehört Ihr nämlich auch hin, mit solchem Gehabe.

P.S.: Der Wechsel zu einem anderen Anbieter ging übrigens ganz flott. Keine 5 Minuten habe ich dafür gebraucht, Mitnahme der Rufnummern inklusive. Der DSL-Markt ist heiß umkämpt, und wer bereit ist, seinen Provider zu wechseln, wird von den anderen Anbietern geradezu hofiert. Es gibt echt keinen Grund, sich so etwas bieten zu lassen.

Sehen Sie sich vielleicht mal das folgende Video auf Youtube an: Das „Solar Cruiser“-Phänomen ist hier vielleicht noch deutlicher zu sehen.

Bitte beachten Sie auch: Die verdächtigen Objekte sind hier zwar (wohl von der NASA) mit Planetennamen (Saturn, Merkur, Venus) versehen, aber fragen Sie sich bitte Folgendes:

  • Seit wann leuchten Planeten derart hell?
  • Warum bewegen sie sich so vollkommen linear – ganz im Gegensatz zum Rest der Sterne auf dem Bild?
  • Warum sind sie derart groß? Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang bitte auch die folgende Graphik. Sie zeigt die realen Größenverhältnisse zwischen der Sonne und ihren Planeten:

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  • Bedenken Sie weiterhin: Es liegt keineswegs auf der Hand, dass die im Video gezeigten „Planeten“ zu diesem Zeitpunkt auch auf diesen Positionen waren. Wir sind zwar keine Astronomen, aber unseren Informationen nach hat beispielsweise der Saturn eine mittlere Entfernung von der Sonne von ca. 1,4 Milliarden Kilometern. Wie klein müsste er im Video wohl eigentlich sein? Würden wir ihn überhaupt noch sehen können? Er hat ausserdem eine Bahnneigung von 2,484 Grad gegen die Ekliptik. Merkur hat eine Bahnneigung von 7 Grad, müsste im Bild also „abstürzen“.

Oder sehen wir das alles falsch?

Eine andere Frage, die sich uns stellt:

Warum ist das Bild aus unserem vorigen Beitrag, mit Datum 2007/04/16 15:50, auf dem NASA-Server nicht mehr vorhanden?!

Das Original-Archiv von diesem ganzen Tag, so wie es uns vorliegt, hatte 41 MB und 66 Bilder. Mittlerweile hat dieses Archiv auf dem NASA-Server noch 21 MB mit 34 Bildern.

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Morpheus und einige amerikanische Autoren haben schon darüber publiziert: Im Umkreis der Sonne scheint es seltsame Objekte zu geben, die mit herkömmlichen astronomischen Mitteln nicht erklärt werden können. Handelt es sich dabei um riesige UFOs? Um Himmelskörper? Um Artefakte? Offizielle Deutungen der NASA hierzu gibt es nur wenige, und was von dort verlautet, scheint eher ein Ablenkungsmanöver zu sein. Wenn es stimmt, was manche Alternativ-Forscher in diesen Objekten sehen, dann handelt es sich hier um eine Sensation von nicht abschätzbaren Ausmassen.

Doch worum geht es genau?

Wir werden Ihnen im Folgenden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie Sie aktuelle, Satelliten-Bilder der Sonne herunterladen und selbst analysieren können.

Schritt 1: Rufen Sie eine Website auf, die Bilder des SOHO-Satelliten zeigt. (Der SOHO-Satellit, das fliegende Solare und Heliospherische Observatorium, ist eine internationale Kollaboratin zwischen ESA und NASA, um die Sonne, ihren tiefen Kern, ihre äußere Korona und die sog. „Sonnenwinde“ zu studieren.) Es gibt verschiedene Websites, auf denen SOHO-Bilder gezeigt werden; wir empfehlen Ihnen für das folgende Experiment die SOHO-Website der Nasa.

Schritt 2: Rufen Sie dort die Übersicht der Echtzeit-Daten auf. Hier sehen Sie die neuesten Bilder, die vom SOHO-Satelliten an die Erde übermittelt wurden. Diese Bilder sind in der Regel nur wenige Stunden alt; sie werden etwa alle zwei Stunden aktualisiert. Es handelt sich hier um einen automatischen EDV-Prozess, der diese Daten automatisch auf die Website stellt. Beachten Sie die verschiedenen Farben und Qualitäten der gezeigten Bilder: Hier handelt es sich um Aufnahmen verschiedener Aufnahmegeräte an Bord des SOHO-Satelliten, die alle jeweils für eine Teilaufgabe spezialisiert sind. In der oberen Bildreihe (EIT-Bilder) sehen Sie Aufnahmen, die mit verschiedenen Filtern Teile des UV-Spektrums der Sonne abbilden. In der unteren Bildreihe interessieren uns im Moment vor allem die beiden rechten Bildkanäle (LASCO), auf denen man, ähnlich wie bei einem Objektiv einer herkömmlichen Kamera, die Sonne einmal mit einem Teleobjektiv (LASCO C2) oder mit einem Weitwinkel-Objektiv (LASCO C3) betrachtet. Vielleicht noch ein Wort zu den Dimensionen: Das Bildfeld der LASCO C2 Kamera beträgt ca. 8,4 Millionen Kilometer; das Bildfeld der LASCO C3 Kamera beträgt ca. 45 Millionen Kilometer.

Warum ist eines der Bilder rot und das andere blau?

Die Filterfarben sind abgestimmt auf den Sichtbereich des jeweiligen Kamera-Objektivs und sorgen für optimalen Bildkontrast, damit man Details besonders gut erkennen kann. Diese Filter sind bereits in die jeweiligen Geräte an Bord des Satelliten eingebaut.

Schritt 3: Klicken Sie unter LASCO C2 auf „1024 x 1024″. Sie erhalten eine Liste mit aktuellen Aufnahmen im Großformat.

 

Rufen Sie ein beliebiges Bild dieser Liste auf. Es sollte etwa so aussehen:

In der Mitte des Bilds sehen Sie eine einheitlich rot gefärbte, kreisrunde Fläche mit einem weißen Ring in der Mitte. Diese Fläche ist die sogenannte „Okkulter-Disk“. Dabei handelt es sich um eine ringförmige Abdeckung des Kamera-Objektivs, hinter der sich die eigentliche Sonne befindet. Diese Okkulter-Disk ist notwendig, weil die Sonne selbst derart hell ist, dass die Aufnahmen der Kameras ansonsten überbelichtet würden. Da man also auf diesen Aufnahmen die Sonne selbst gar nicht sehen kann, sondern nur ihre näheren Umkreis, die sog. „Korona“ fügt das Kamera-System des SOHO-Satelliten in der Mitte der Okkulter-Disk außerdem einen weißen Ring ein, der uns die wahre Größe der Sonne zeigt. Bedenken Sie: der wahre Durchmesser dieses Rings, also der Sonne, beträgt 1,4 Millionen Kilometer.

Schritt 4: Nun wird es interessant. Durchsuchen Sie das Archiv nach Bildern, die ein „verdächtiges“ Objekt zeigen, etwa wie hier auf der folgenden Abbildung:

 

Mit ein wenig Geduld sollte es Ihnen nicht schwerfallen, solche oder ähnliche Objekte in den Bildern zu finden.
Alternativer Weg: Lassen Sie sich die kompletten Aufzeichnungen eines ganzen Tages als „Film“ zeigen, und achten Sie dabei auf verdächtige Bewegungen. Das geht so:
Gehen Sie zurück auf die Seite mit den aktuellen Aufnahmen, und laden Sie sich eines der Zip-Archive herunter (in unserem Beispiel etwa die Datei vom 1. September 2007, mit 38 Megabyte.

 

Entpacken Sie das Zip-Archiv und laden Sie sich zum Ansehen das kostenlose Programm Irfanview herunter. Laden Sie dort alle Bilder des Zip-Archivs hinein und lassen Sie das Programm im Slide-Show Modus laufen.

Unter einer „verdächtigen Bewegung“ verstehen wir beispielsweise ein Objekt, das sich in einer relativ perfekten horizontalen Bahn über den Bildschirm bewegt. (Erklärung: Normale Gestirnsbewegungen würden im Gegensatz dazu eher bogenförmig verlaufen. Vollkommen lineare Bewegungen weisen auf etwas hin, das nicht den normalen astronomischen Erwartungen folgt.

Schritt 5: In diesem Schritt brauchen Sie ein gutes Bildbearbeitungsprogramm, wie etwa Photoshop. Wir haben uns hier für das Programm „Corel Paintshop Pro“ entschieden, da dieses Programm weit verbreitet ist. Öffnen Sie hier Ihr Bild mit dem verdächtigen Objekt und wenden Sie den Solarisationsfilter an, den Sie unter „Effekte“ finden. (In Photoshop gibt es auch einen Solarisationsfilter unter Filter/Stilisierungsfilter). Wir haben für dieses Beispiel das erste Bild aus Schritt 4 verwendet. Nach der Bearbeitung mit Paint Shop Pro’s Solaristationsfilter sehen wir das folgende Ergebnis:

Zur Erklärung: Ein Solarisationsfilter bewirkt im Wesentlichen eine Farbumkehr: Aus hell wird dunkel und aus dunkel wird hell. Die großen grünen „Solar-Jets“ stellen die höchste Energie in diesem Bild dar. Unser Objekt unten ist nun schwarz geworden. Man sieht ausserdem, dass ein Teil seiner Fläche dieselbe grüne Farbe aufweist, wie die oben genannten „Solar Jets“. Dies läßt wiederum auf ein hohes Energieniveau schließen. Beachten Sie bitte auch den Strahl, durch den dieses Objekt „mit der Sonne verbunden ist“.

Schritt 6: Skalieren Sie das Bild, um Details sichtbar zu machen. Wählen Sie dabei die Option „Resampling“ und „Bikubisch“. (Dies wird dafür sorgen, dass die Qualität optimal ausfällt. Andere Einstellungen sind zwar möglich, bringen unserer Erfahrung nach jedoch nur sub-optimale Ergebnisse.)

Unsere Frage an dieser Stelle:

WAS IST DAS???!!!

(Fortsetzungen dieses Beitrags sind möglich. Wir warten auf Feedback.)

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